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Dieses „über mich“ etwas erzählen fällt mir persönlich oft am schwersten. Als ich bei Ruth Garthe die 10 Fakten zu ihrer Person gelesen habe, fand ich die Idee so gut, dass ich auch anfing darüber nachzudenken. Welche 10 Fakten würde ich über mich erzählen? Etwas zu offensichtliches wäre ja auch langweilig, ganz peinlich soll es aber auch nicht sein – aber ein bisschen lustig bzw. skuril muss es schon sein, oder?

Hier also meine persönlichen 10 Fakten über mich:

1. Ich liebe das Hörspiel „Die ???“

Ob zum einschlafen oder morgens im Bad. Fast täglich läuft bei mir eine Folge der „???“. Und weil ich abends immer schon innerhalb von ein paar Minuten einschlafe, muss ich die Folge am nächsten Morgen gleich noch mal hören. „Justus Jonas, Peter Shaw, Bob Andrews…“

2. Ich bin seit knapp neun Jahren Vegetarierin

… und trotzdem finde ich es total schrecklich, wenn Vegetariern „Fleischessern“ ständig predigten halten. Oder noch schlimmer: wenn Veganer mir vorwerfen, warum ich „nur auf Fleisch und Fisch“ verzichte. Jeder sollte sich seine Ernährungsweise selbst aussuchen und seinen Weg finden. Und mir als Veggie ist auch bewusst, dass auch für mich bei Familienfeiern etc. oft „Extrawürste“ zubereitet werden. Danke liebe Familie!

3. Naturhaarfarbe?

Ich habe mich ca. seit dem 14 Lebensjahr nicht mehr mit meiner Naturhaarfarbe gesehen. Angefangen mit leichten Tönungen, blonden Strähnchen, noch mehr blond, dann schwarz, schwarz mit pinken oder grünen Strähnchen, rot, braun, weißblond, grau, rosa… Ich weiß, dass meine Haare eigentlich „Straßenköterblond“ sind, wie auch immer das bei mir aussehen mag. Nach all den Experimenten würde ich mich schon gerne mal in „Natur“ sehen. Aber nur mal ganz kurz, denn dann wird es mir wahrscheinlich schon wieder zu langweilig.

Bloggerin Mannheim
Bild: Sebastian Weindel

 

4. Mein Kleiderschrank ist so voll, dass ich selbst genervt davon bin

Ich weiß, dass ist ein absolutes #firstworldproblem. Meine Sammelleidenschaft hat einfach so überhand genommen, dass ich mich an manche Teile überhaupt nicht erinnern kann. Ich bin selbst so genervt von diesem Überfluss, dass ich den nächsten Hübsch & Herzlich Modeflohmarkt kaum noch abwarten kann. Das einzige Problem: Ich weiß jetzt schon, dass ich einen Teil der verkauften Klamotten durch neue ersetzen werde. Ein Teufelskreis – aber immerhin bin ich mir diesem „Problem“ bewusst. Und das ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.

5. Ohne Kontaktlinsen und Brille bin ich quasi blind

Und das ist jetzt nicht übertrieben! Ohne meine Kontaktlinsen oder meine Brille könnte ich nicht mal zu Fuß aus dem Haus gehen. Gewohnte Wege in der Wohnung kann ich auch ohne Sehhilfe gehen, quasi wie im dunkeln, aber alles andere wird schon schwieriger. Meine Kontaktlinsen trage ich ca. seit dem 15. Lebensjahr, daher wissen viele meiner Freunde überhaupt nicht, wie blind ich tatsächlich bin. Auch wenn ich Kontaktlinsen super praktisch finde und ich mir selbst ohne Brille auch besser gefalle, merke ich das meine Augen öfter mal eine Pause brauchen. Daher suche ich jetzt schon seit einigen Wochen nach einer neuen Brille. Tipps für coole Shops gerne an mich. 🙂

6. Frühstücken ist meine liebste Mahlzeit des Tages

Und damit meine ich so ein richtig schönes Frühstück am Wochenende. Mit frischen Brötchen, am liebsten vom Café Dore in der Schwetzinger-Vorstadt, Früchten, beidseitig gebratenen Bio-Eiern, Nutella und mindestens drei verschiedenen Sorten Käse. Ich mag es also eher klassisch. Diese ganzen Acai-Bowls sind mir einfach zu fancy.

Modebloggerin Mannheim
Bild: Sebastian Weindel

 

7. Wenn ich zu lange rum hänge, bekomme ich schlechte Laune

… schlechte Laune vor Langeweile, sodass ich anfange Streit zu suchen, zu ärgern oder grantig zu werden. Klar, auch ich kann man einen ganzen Tag Netflix gucken, essen und chillen aber dann reicht es mir auch. Dann muss ich raus, was unternehmen, etwas erleben – oder einfach den Kopf anstrengen und etwas Produktives machen. Zum Glück habe ich ja seit ein paar Monaten den Blog, so dass ich mir bei drohender Langeweile selbst helfen kann.

8. Ich hasse es in den Keller zu gehen.

Ich weiß, dass hört sich jetzt total bescheuert an. Aber, erstens gibt es in Mannheim einfach nur gruselige Gewölbekeller. Diese erdigen Löcher sehen einfach 1A nach einem Horrorfilm aus. Dazu kommt, dass ich unglaublich gerne grausame Thriller lese, welche meine Keller-Phantasien natürlich noch mehr anregen. Also zögere ich Kellergänge so lange wie möglich hinaus, bis es nichts mehr hilft – oder jemand anderes in den Keller geht. 😉

9. Ich habe seit meinem 18. Lebensjahr ein Tattoo

Ursprünglich waren es mal 6 Sterne in lila und pink – ich weiß, dass Arschgeweih der 2000er. Irgendwann hat mir das Tattoo einfach nicht mehr gefallen. Hinzu kommt, dass es auch nicht unbedingt gut gemacht war. Also habe ich mich vor ein paar Jahren erkundigt und mir einen Tätowierer in Berlin rausgesucht, der mir meine Sterne so gecovert hat, dass man das alte Tattoo überhaupt nicht mehr sieht. Auch wenn es jetzt wie von deiner Mutter klingt: Informiert euch gut und macht euch über das Motiv Gedanken. Ich habe es beim ersten Mal nicht getan

10. Ich liebe Festivals aber ich hasse zelten

Im Zelt ist es entweder kalt, alles ist klamm und feucht oder es ist heiß wie in einer Sauna. Außerdem kann ich immer nur in einem sehr dunklen Raum schlafen – auch schlecht in einem Zelt. Wenn es regnet, im schlimmsten Fall schon während des Aufbaus, wird auch noch alles pitschnass und matschig. Und wie kann ich dann auf einem Festival überleben? Ich bin eine Oberspießerin und schlafe im Hotel – komme frisch geduscht und wohlriechend auf das Festivalgelände. Abends kuschle ich mich in mein warmes Bettchen und freue mich auf das Hotelfrühstück am nächsten Tag. #therealfestivalexperience

Puh, 10 Fakten muss man erst einmal zusammen bekommen. Welche 10 Fakten würdet ihr über euch preisgeben?


Bild: Sebastian Weindel
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3 Comments

  1. Campingfan1990

    Hast du schon ein Mal in einem richtig guten Zelt geschlafen? Da erübrigen sich so ziemlich all deine Befürchtungen Zwecks des Campings auf dem Festivalgelände. 😉

    Reply
    1. Ricarda Author

      Bisher scheinbar noch nicht. Aber vielleicht werde ich doch noch eines Besseren belehrt und kann neue Freundschaften mit dem Zelt schließen. 🙂

      Reply
  2. Yaaay beim Straßenköterblond bin ich voll dabei 😀
    Sehr cool! Ich mag solche Beiträge total und find es super, dass ich so noch was von dir erfahre was ich bisher noch nicht wusste. Hörbücher sind perfekt zum Einschlafen. Ich hör das auch total gerne wenn ich lange Autofahrten vor mir habe. Das mit den vergessenen Kleidungsstücken im Schrank kenn ich auch nur zu gut. Daher freu ich mich schon sehr auf deinen Flohmarkt und hoff ich komm nicht mit mehr zurück wie ich mitnehme 😀 Bei dem Punkt mit der Brille musste ich echt lachen. Ich kann mir das irgendwie so gar nicht vorstellen, dass dann echt alles weg ist. Stell mir das gerade bildlich vor 😀 Sorry dafür!
    Was die Langweile bzw das Rumhängen angeht sind wir uns wirklich gleich. Mit sowas komm ich auch gar nicht klar. Aber ich finde das merkt man dir auch einfach an, dass du ein richtig aktiver Mensch bist.
    Das mit dem Zelten kann ich nicht nachvollziehen! Hört man ja echt oft. Für mich gehört das total dazu und ich kanns mir ohne so gar nicht richtig vorstellen. Und obwohl es auf dem Southside letztes Jahr so krass war war es irgendwie auch wieder cool. Die Nacht wahr echt verrückt aber bleibt mir irgendwie ewig in Erinnerung und wir haben da echt was witziges draus gemacht auch wenn es so an sich echt schrecklich war.
    Ich freu mich jetzt auf jeden Fall dass ich dich wieder in bisschen besser kennengelernt hab und freu mich auf den Flohmarkt und das Yoga mit dir!

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